Aufstiegshoffnungen des TSC Usingen bleiben unerfüllt

Gelnhaeuser-tageblatt

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18.02.2019 13:48

Aufstiegshoffnungen des TSC Usingen bleiben unerfüllt

Von Hinrich Wulff
vor 8 Stunden

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Die Lateinformation des TSC Usingen verpasst die Qualifikation zur 2. Liga. Das große eigene Turnier in Bad Homburg bleibt ohne den angestrebten sportlichen Erfolg.

Voll in Aktion - die sechs Paare der Usinger Formation. Foto: Wulff

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HOCHTAUNUS - Am Ende hat es nicht gereicht, Die Lateinformation des TSC Usingen weiß nach dem eigenen Turnier, das aus dem ersehnten Sprung in die 2. Bundesliga in dieser Saison nichts wird. Die Handvoll Reisebusse vor der Sporthalle der Gesamtschule am Gluckenstein in Bad Homburg-Kirdorf deutete schon die Größe der Veranstaltung an. Der TSC Usingen war dort Gastgeber eines Doppelturniers für Lateinformationen aus der Oberliga Süd und der Regionalliga Süd. 14 Formations-Teams mit wohl mehr als 300 Aktiven präsentierten sich fünf Kampfrichtern und etwa 150 Zuschauern. Sportlich war es das bislang größte Turnier in der Vereinsgeschichte des TSC Usingen.
Weniger Zuschauer
Wie man an der oft lautstarken Unterstützung verschiedener Teams feststellen konnte, waren die Zuschauer teilweise von weit her angereist, jedoch hätte man sich insgesamt eine noch höhere Besucherzahl erwartet und gewünscht, wie die TSC-Vorsitzende Ines Summerer-Gleissl erklärte. Das Frühlingswetter könnte daran Schuld gewesen sein, wie sie meinte.
2018 erst in die Regionalliga Süd aufgestiegen, ging es in diesem Heimturnier für die Usinger Lateinformation um sehr viel. Es war das dritte von fünf Turnieren in der Saison und in den ersten zwei Wettkämpfen hatte man das sogenannte "Große Finale" der besten Mannschaften schon verpasst.
TUNRIER-SPLITTER

Das Tanzparkett (vom Verband vorgeschrieben ab Regionalliga; ausgeliehen von Tanzsportverein Ludwigsburg) wurde am Abend vor dem Turnier eigenhändig von Formation verlegt und danach nochmals darauf trainiert.

Am Samstag ging es ab 8 Uhr weiter: Vormittags standen Stellproben für Oberliga- und Regionalligamannschaften an.

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Im Hintergrund wurden alle Räume und die zweite Turnhalle zum Umziehen, Schminken, Vorbereiten auf den Auftritt, Essen, Mittagsschläfchen und vieles mehr von den Mannschaften genutzt, die zum Teil um 5 Uhr losgefahren waren und erste zwölf Stunden später den ersten Auftritt hatten.

Fachkundige Turnierleitung: Alexander Schalk (ehemaliger Turniertänzer des TSC Usingen) führte durch das Turnier.

Das Oberligaturnier mit fünf Mannschaften gewann das A-Team Altenburg (Thüringen) vor Schwarz-Silber Frankfurt (B- Team).

Bei der stimmungsvollen Übergabe der Siegerpreise durch 1. Vorsitzende des TSC, Ines Summerer-Gleissl, gab es Urkunden für alle Mannschaften (entworfen von Friedrich-Wilhelm Vosswinkel, Usinger Grafiker und Kunstmaler und langjähriges Mitglied des TSC). Danach feierten alle Mannschaften zusammen in der Halle, ehe die Abreise der Gäste erfolgte und das TSC-Team Parkett abbaute, das in der Nacht noch abtransportiert wurde. Alle Helfer, die tagsüber den Ablauf im Hintergrund gestaltet hatten (Einlass, Bewirtung), packten noch mal zusammen an beim Abbau in Halle, Umkleideräumen und Foyer, ehe gegen Mitternacht das Licht ausging und am Sonntag noch der Abtransport von Tischen, Bänken und Kleiderständern erfolgte.

Problem: Usingen kann in dieser Saison nur mit sechs Paaren, bedingt durch den Ausfall mehrerer männlicher Tänzer. Dies ist erlaubt, aber Wertungsrichter bewerten Teams mit acht Paaren in der Regel positiver. Fakt: Die Reihenfolge der Mannschaften wurde schon im ersten Turnier gesetzt und veränderte sich seitdem in keinem der Turniere mehr.

Der TSC-Vorstand lenkt seinen Fokus jetzt auf neue Kursangebote im Breitensportbereich und den Aufbau von Paartänzern für den Turnierbereich, so die 1. Vorsitzende Ines Summerer-Gleißl. (dio)

Da die Regionalliga Süd mit Ende der Saison "mangels Masse", wie es Willy Gleissl vom TSC ausdrückte, aufgelöst werden wird, werden die neun süddeutschen Formationen gemäß ihrer sportlichen Leistung auf die - dann regionalisierte - 2. Bundesliga und die Oberliga Süd aufgeteilt. Ein nochmaliges Verpassen des "Großen Finales" hätte somit sportlich schon den Abstieg in die Oberliga Süd vorentschieden. Und so kam es letztlich für den TSC.
Die neun Regionalliga Kontrahenten kamen gleichmäßig verteilt aus drei Bundesländern. Aus Bayern waren es einmal Coburg-Ketschendorf und zwei Mal Casino Nürnberg (A- und B-Team), aus Baden-Württemberg waren es Kirchheim-Tuttlingen, Weinheim und Wallhausen und die Hessen wurden von Hofheim-Wiesbaden-Rüsselsheim, Niddatal und Usingen vertreten. Die Usinger starteten genau in der Mitte des Turniers und lieferten mit ihren sechs Tanzpaaren eine überzeugende Leistung ab, so zumindest die Einschätzung des Ehepaars Gleissl. Allerdings hat es am Ende doch nur wieder zum "Kleinen Finale" gereicht - zusammen mit Niddatal und der B-Formation aus Nürnberg. Die Tatsache, dass die Usinger mit "nur" sechs Paaren statt der üblichen acht angetreten sind, könnte dabei eine Rolle gespielt haben, meinten die Gleissls.
Erster im "Kleinen Finale"
Im "Kleinen Finale" erreichten die Usinger dann allerdings, mit einstimmigem Kampfrichtervotum, den ersten Platz. Trotzdem sind die höherklassigen Ambitionen der Usinger Lateinformation damit wohl beendet. Wie die Vereinsvorsitzende feststellte, könnte wahrscheinlich nur noch der Rückzug eines anderen Teams einen Bundesligaplatz für Usingen erreichbar machen.
Das "Große Finale" gewann die A-Formation vom TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg,vor dem TSC Wallhausen und der hessischen Gemeinschaftsformation aus Hofheim-Wiesbaden-Rüsselsheim.
Bei den zwei letzten Turnieren in Coburg (9. März) und Nürnberg (16. März) geht es für die Usinger um nichts mehr, deshalb will man auch Aktive aus der zweiten Reihe Wettkampferfahrung sammeln lassen, so Trainerin Susann Lehniger.
ОРИГИНАЛЬНЫЙ ПОСТ

gelnhaeuser-tageblatt sport добавил(а) Jaden Lucero

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