Herzinfarkt vorbeugen! Mit der richtigen Ernährung senken Sie den Blutdruck

Focus

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30 October 2018 15:46

Falsche Ernährung: Die Folgen von Übergewicht: Ärztin erklärt, wie der Körper leidet
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dpa / Friso Gentsch Wer gesund sein will, muss sich vom Körperfett verabschieden

Übergewicht ist keine harmlose Erkrankungen. Die Folgen betreffen den ganzen Körper und auch die Psyche. Sie reichen von Krebs, Diabetes bis zu Demenz,

Übergewicht darf nicht verharmlost werden. Es hat immensen Einfluss auf die Gesundheit und bestimmt potenziell unsere Lebensdauer und die Lebensqualität im Alter. Auch die im Juni 2017 veröffentlichte besorgniserregende Publikation "The Global Burden Disease 2015 Obesity Collaborators“ im New England Journal of Medicine betont die Dramatik von Übergewicht als Krankmacher.

Die genannten Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der sich ehrlichen Herzens wegen der katastrophalen Folgen der Übergewichtsepidemie, um Einzelschicksale und um das sozioökonomische Schicksal der Gesellschaft sorgt. Die desaströsen Zahlen sprechen für sich: Allein im Jahr 2015 verstarben in den untersuchten Populationen etwa vier Millionen Menschen an den Folgen von Übergewicht.

120 Millionen Menschen wurden Opfer von Invalidität und Arbeitsunfähigkeit, von massiv eingeschränkter Lebensqualität nicht zu reden. Fast 70 Prozent der Toten sind Opfer kardiovaskulärer Folgeerkrankungen. Fakt ist: Übergewicht – egal ob dick dick oder dünndick – ist mehr als nur eine latente Gefahr, statistisch ist es der stille Killer der heutigen Zeit.

Die Folgen von Übergewicht

Die Gefahren des Übergewichts lauern leise. Der Tod kommt schleichend oder verzögert durch Spätfolgen. Der ruhige Schein trügt. Man wähnt sich in Sicherheit, da ein Schaden noch nicht erkennbar ist, etwa die Blutwerte in Bestform auf dem weißen Laborblatt beim Hausarzt glänzen. Auch das ist keine Garantie für Gesundheit. Die Realität ist anders.

Trotz normaler Blutwerte ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Arteriosklerose erhöht. Das sollte den kritischen Leser endgültig überzeugen: Man darf nicht länger der Täuschung erliegen, dass Übergewicht eine Bagatelle ist. Studien widerlegen eindrucksvoll die Mär vom gesunden Dicken. Höchste Zeit, dem vermeintlich harmlosen Übergewicht die niedliche Maske vom Gesicht zu ziehen!

Übergewicht schwächt das Herz

Epidemiologische Studien haben Übergewicht als eindeutigen Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen entlarvt. Bei adipösen Männern steigt das Risiko um 72 Prozent, bei Frauen gar um 82 Prozent für Übergewicht und um 269 Prozent für Adipositas.

Die Erklärung, warum das Herz bei Übergewicht schwächelt, liegt auf der Hand: Um die größere Körpermasse zu versorgen, muss das Herz adaptieren und seine Größe ausbauen. Wie ein Haus, das zu klein geworden ist, dehnt das Herz langsam die Herzkammern aus. In den nun weiten Kammern flutet mehr Blut an, das vom Herz mit mehr Druck in das Kreislaufsystem gepumpt werden muss. Das ist die Initialzündung für Bluthochdruck, der seinerseits durch ständigen Druck auf die Gefäßwand die Arteriosklerose einläutet.

Die potenziell tödlichen Folgen: Herzinfarkt und Schlaganfall. Das Schlaganfallrisiko ist für Adipöse deutlich erhöht. Häufig entwickelt sich die Herzinsuffizienz. Zudem wird ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern berichtet. Die gute Nachricht: Das kardiovaskuläre Risiko ist durch erfolgreiche Gewichtsabnahme senkbar.

Zur Person

Anne Fleck ist Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie. Einem breiten Publikum bekannt ist sie u. a. aus der Fernsehserie „Die Ernährungs-Docs“ (NDR Fernsehen) und als Bestseller-Autorin (u. a. „Die 50 gesündesten 10-Minuten-Rezepte“).

Risiko für Diabetes

Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels wie Insulinresistenz, erhöhter Nüchternblutzucker und Diabetes Typ 2 sind eindeutig mit Übergewicht assoziiert. Vor allem die weltweite Diabeteslawine ist Folge des Übergewichtsdramas, circa 80 Prozent der Diabetes-Typ-2-Fälle sind durch Übergewicht ausgelöst. In den USA leidet derzeit jeder zweite Erwachsene an Diabetes Typ 2 oder Vorstufen. Deutschland hinkt noch etwas hinterher. Forscher vermuten, jeder Dritte ist hierzulande insulinresistent und in akuter Diabetesgefahr.

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Die WHO schätzte für 2014 weltweit 422 Millionen Diabeteskranke. Seit 1980 hat sich damit die Zahl fast vervierfacht. Nicht nur die Wohlstandsländer sind betroffen, auch der Anstieg in Schwellenländern ist verheerend.

Eine alternde Bevölkerung und der Bevölkerungszuwachs sind wie Übergewicht Ursachen der weltweiten Diabetesexplosion. Und Diabetes ist kein harmloses Krankheitchen: 55 Prozent der Diabetiker sterben an den Folgen der Früharteriosklerose durch Herzinfarkt. Peripherearterielle Verschlusskrankheit der Beinarterien mit Amputation, Hirninfarkt, Niereninsuffizienz mit Dialysepflicht, Polyneuropathie, Impotenz sind weitere Folgen, ebenso Erblindung – 30 Prozent der Erblindungen in Europa sind durch Diabetes ausgelöst.

War früher Diabetes Typ 2 die Form des klassischen Altersdiabetes, sind aktuell bereits übergewichtige Kinder im Alter von drei Jahren betroffen. Trauriges Spiel. Übergewicht hängt eng mit Störungen des Fettstoffwechsels, vor allem niedrigem HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) und erhöhten Triglyzeriden, zusammen. Übergewichtige mit erhöhten Harnsäurewerten (Hyperurikämie) haben außerdem ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Gicht. Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ 2, erhöhte Harnsäure etc. sind durch eine moderne Ernährungsumstellung nicht nur verhinderbar, sondern heilbar. Dort muss die Reise hingehen!

Übergewicht als Ursache für Krebs

Eine eindeutige wissenschaftliche Evidenz besteht für den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs. Die WHO sieht Übergewicht als Auslöser für eine halbe Million weltweiter Neuerkrankungen an Krebs pro Jahr. Jüngste Publikationen im New England Journal of Medicine betonen vor allem die Gefahr für Krebs in Speiseröhre, Dickdarm, Enddarm sowie Leber, Gallenblase und Gallengangsystem, Brust, Gebärmutter, Eierstöcken, Nieren, Schilddrüse und Blut. Auch vermutet man ein erhöhtes Risiko für Gehirntumoren. Krebsforscher der Harvard Medical School Boston stufen Übergewicht als führendes Schwergewicht der Krebsauslöser ein – noch weit vor dem Rauchen. Wie Übergewicht die Krebserkrankung pathophysiologisch generiert, ist aktuell Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.

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FOCUS Online/Wochit Krebsrisiko Übergewicht – so bedrohlich ist Körperfett tatsächlich

Auch Asthma, Schlafstörungen und Depression  

Übergewicht macht kurzatmig und verhindert die ausreichende Belüftung der Atemwege. Zu viele Kilos verursachen die schlafbezogenen Atemwegsstörungen (SBAS) wie das Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS). Ein Symptom ist unter anderem das laute, unregelmäßige Schnarchen mit Atemstillständen. Die schlechte Schlafqualität fordert ihren Tribut – mit Tagesmüdigkeit und der Gefahr des Sekundenschlafs bei monotonen Tätigkeiten wie dem Autofahren. Man geht von einem siebenfach erhöhten Unfallrisiko aus.

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Typischerweise treten auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Depressionen, Kopfschmerzen und Potenzstörungen auf. Eine besondere Gefahr ist das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Wenig sensationell erscheint auch der Zusammenhang zwischen chronischobstruktiven Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale und Übergewicht.

Das Wort „Obstruktion“ (lat. obstructio = Verschluss) unterstreicht die physiologische Realität: Im Brustraum wird es durch das vergrößerte Herz und das innere und äußere Fettgewebe eng für die Lunge. Es kommt zu anfallsweiser, kritischer Atemnot, chronischem Husten, Kreislaufstörungen und durch die schlechte Sauerstoffversorgung zu chronischer Erschöpfung. Adipositas mit vermehrtem viszeralem Bauchfett geht zudem mit der restriktiven Atmungsstörung einher, die Lunge kann sich nicht mehr korrekt ausdehnen, kann schlecht Sauerstoff aufnehmen und Kohlendioxid abgeben. Ein konsequenter Gewichtsverlust führt in Studien zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.

Gallenblase funktioniert nicht mehr

Übergewichtige sind in Bewegung und Beweglichkeit beschränkt. Die Folge davon sind gravierende Verdauungsstörungen wie chronische Obstipation. Diese kann neue Krankheiten provozieren. Hämorrhoiden und Divertikulose (Ausstülpungen der Darmschleim haut) werden durch Darmträgheit und Obstipation ausgelöst. Bei schwerer Adipositas ist die Bauchmuskulatur oft durch Fett ersetzt. Intakte Bauchmuskeln sind jedoch elementar wichtig für eine korrekte Darmentleerung. So erschafft Übergewicht ein breites Spektrum an Verdauungsproblemen.

Zudem sind andere Verdauungsorgane gefährdet: Die nichtalkoholische Fettleber (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease, NAFLD) als neue Volkskrankheit betrifft 30 bis 40 Prozent aller Erwachsenen, bei Übergewicht sind es 70 Prozent, bei Diabetikern 80 Prozent der Fälle. Die Fettleber korreliert mit Insulinresistenz und ist ein komplett unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Sie erhöht zudem das Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs. Weiterhin zeigen Studien, dass Übergewicht mit zum Teil tödlichen Komplikationen mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse zusammenhängt.

Die Gallenblase, Ort der Fettverdauung, hat für Übergewichtige ein bis zu 150prozentig erhöhtes Erkrankungsrisiko. Gallenblasenentzündungen und Gallensteinleiden machen oft eine Operation notwen dig. Inzwischen sind auch zunehmend Kinder und Jugendliche mit Übergewicht davon betroffen. Die verbreitete Refluxkrankheit, das Sodbrennen, ist ebenfalls übergewichtsassoziiert. Auch die dramatische mögliche Folge der Refluxkrankheit, der sogenannte Barrett-Ösophagus, ein Adenokarzinom der Speiseröhre, findet sich bei Übergewicht häufig.

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Gelenke und Wirbelsäule leiden

Degenerative Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Fersensporn und chronische Rückenschmerzen – Krankheitsbilder des Muskel und Gelenkapparates bedingt durch Übergewicht – sind laut WHO-Bericht breit gefächert. Dass ein Zuviel an Körpermasse über die Jahre die Gelenke potenziell in die Knie zwingt, das Leben für den Betroffenen unerträglich macht, ist verständlich. Gelenkverschleiß durch die kiloschwere mechanische Belastung birgt die Gefahr eines drohenden Gelenkersatzes, der wegen begrenzter Haltbarkeit der Implantate hinausgezögert werden sollte.

Gravierend ist das massiv erhöhte Operations- und Narkoserisiko von Patienten mit einem BMI größer/ gleich 40 wegen ihres eingeschränkten Allgemeinzustands. Laut Beobachtungsstudien ist das Risiko für Stürze, Frakturen, Verletzungen und Behinderungen umso größer, je höher das Gewicht ist. Doch nicht nur für die Gelenke besteht ein Risiko, auch das Volksleiden Nummer eins, der chronische Rückenschmerz, droht. Selbst nur leicht Übergewichtige haben ein um fast 60 Prozent erhöhtes Risiko für Rückenschmerzen.

Eine stark verminderte Lebensqualität ist durch den Verlust der körperlichen Funktionen, Einbußen der Vitalität und Schmerzen der Gelenke, des Rückens und der Muskulatur keine Seltenheit. Umso motivierender sollten Daten sein, die eine Symptomfreiheit nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme belegen.

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Risiken in der Schwangerschaft

Fruchtbarkeit, Sexualität und Schwangerschaft Fettgewebe ist nicht nur eine stille Vorratskammer oder träge Materie, sondern gleicht einer produktiven Fabrik. In dieser Fabrik werden viele Botenstoffe, Entzündungsstoffe und Sexualhormone hergestellt. Bereits bei dicken Jugendlichen kann es zu Störungen der hormonellen Balance kommen, die sich im Erwachsenenalter zu größeren Problemen auswach sen. Insbesondere Frauen, die als Jugendliche über gewichtig sind, produzieren mehr Insulin. Das fördert das Entstehen der Insulinresistenz, die wiederum das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) fördert, eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit (Infertilität). Durch einen Überschuss an männlichen Hormonen wird der Eisprung verhindert.

Kommt es dennoch zu einer Schwangerschaft, ist diese stark risikobehaftet: Denkbare Komplikationen sind Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, Eklampsie und Präeklampsie, Früh- und Fehlgeburten oder plötzlicher Kindstod. Ist die Mutter übergewichtig, erhöht das nicht nur die Wahrscheinlichkeit des Kindes für Übergewicht im Erwachsenenalter, sondern auch für chronische Entzündung, koronare Herzerkrankung, Diabetes mellitus oder Asthma bronchiale.

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Wissenschaftlich belegt ist, dass mit Anstieg des BMI beim Mann das Risiko für hormonelle Störungen, vor allem für einen niedrigen Testosteronspiegel, ansteigt. Das kann zu Wachstum einer Brust (Gynäko mastie), Erektionsstörungen, Libidoverlust, Müdigkeit, Schlaf- und Gedächtnisstörungen führen.

Eher unbekannt und nicht gern thematisiert ist Inkontinenz als Folge von Übergewicht. Das Fett im Bauchraum übt starken Druck auf die Harnblase aus. Es kann Inkontinenz auslösen oder verschlimmern. Das Bauchfett nimmt die Blase in die Zange. Menschen mit starkem Übergewicht leiden darunter, dass sie im Vergleich zu Normalgewichtigen häufig auf die Toilette müssen. Untersuchungen belegen eindrucksvoll, dass eine gezielte Gewichtsreduktion bereits um 10 Prozent des Ausgangsgewichts Inkontinenzsymptome um die Hälfte verringert. Bei Inkontinenz empfiehlt sich deshalb ausdrücklich die Gewichtsabnahme als erster therapeutischer Schritt.

Höheres Risiko für Demenz und Depression

Derzeit verdichten die Ergebnisse der Forschung eine Assoziation zwischen Übergewicht und Depressionen. Mögliche Ursachen, so vermutet man, sind chronisch entzündliche Prozesse oder hormonelle Botenstoffe, die aus dem Fettgewebe über den Blutkreislauf zum Gehirn gelangen. Die These wird dadurch gestützt, dass sich im Blut von depressiven Probanden ein erhöhter Anteil an Zytokinen, entzündlichen Botenstoffen, nachweisen lässt.

Die seelischen Verstimmungen können ihrerseits krankhaftes Essverhalten auslösen. Es gibt hyperphagische Reaktionsmuster, also gesteigertes Essen, bei Depressiven, die bei emotionaler Labilität die Gewichtszunahme begünstigen. Essen erfüllt in diesem Fall neben der Sättigung auch andere Funktionen, die man unter dem Begriff der Affektregulation zusammenfasst. Oft findet man eine Kopplung von negativen Gefühlszuständen und Essen. Die Nahrungsaufnahme erfüllt dabei den Zweck des Spannungsabbaus, man kompensiert durch Essen.

Jedoch nicht nur die emotionale Stabilität ist durch Übergewicht gefährdet, auch die Gedächtnisleistung ist bedroht. In Veröffentlichungen der Harvard Medical School zur Prävention der Adipositas wird auf das erhöhte Demenzrisiko mit zunehmendem BMI im Vergleich zu Normalgewichtigen hingewiesen.

Ernüchternd sind auch Hinweise, dass bei Adipositas im Kindesalter von einer deutlichen Reduktion der Gedächtnisleistung auszugehen ist. Die Forschung impliziert, dass vor allem die Kleinstkinder in der sensiblen Phase der Hirnentwicklung in den ersten drei Lebensjahren durch Übergewicht erheblichen Schaden erleiden können. 

FAZIT

Übergewicht ist nicht harmlos! Und es ist mehr als eine latente Gefahr. Das Fettgewebe ist ein eigenes Organ, das über Signal und Botenstoffe den Krankmacher der chronischen Entzündung antreibt und sogar den Alterungsprozess der Körperzellen anschiebt. Es ist höchste Zeit, den stillen Killer ernst zu nehmen und zu handeln.

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Leser-Kommentare (1)

30.10.18, 20:45 | Joel Klein

Jede Menge...

...Zitate, Statistiken, Warnungen - aber kaum etwas darüber, wie überschüssiges Körperfett denn nun wirklich in die Körperfunktionen negativ eingreift! Nicht, dass ich das Risiko von Übergewicht in Frage stelle - um Himmels Willen! Aber non einem Arzt hätte ich hier mehr wissenschaftliche Details erwartet - und nicht nur eine Moralpredigt mit erhobenem Zeigefinger! Das ist kontraproduktiv...

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