Deutsche auf Kreta ermordet - Fundort schockiert - Ermittlungen ergeben verstörende Details

Hersfelder-zeitung

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11.07.2019 16:24

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Dr. Suzanne Eaton war sechs Tage auf Kreta vermisst. Dann wurde ihre Leiche gefunden.

Eine aus Dresden stammende Wissenschaftlerin wurde auf Kreta ermordet. Der Fundort der Leiche schockiert. Die Ermittlungen laufen.

Update 15.05 Uhr: Der Tod der verschwundenen Wissenschaftlerin Suzanne Eaton aus Dresden nimmt immer mysteriösere Züge an. Neben dem Bericht, dass die 59-Jährige erstickt wurde, sickern laut Bild immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Demnach wurden an der Leiche mehrere Stichwunden gefunden. Zudem soll das Ohr der Professorin verstümmelt worden sein. 

Medienberichten zufolge sei die gebürtige US-Amerikanerin nicht in der Nazi-Höhle getötet worden, in der sie gefunden wurde, sondern bereits vorher. Ihr Leichnam wurde dann durch eine Luke in die Höhle geworfen. Diese Luke haben die Ermittler mithilfe einer Drohne gefunden. Reifenspuren in der Nähe der Luke würden zudem darauf hinweisen, dass Eaton womöglich mit einem Auto dorthin gebracht worden war. 

Deutsche Wissenschaftlerin tot auf Kreta entdeckt: Polizei hat entsetzliche Theorie - Fundort schockiert

Update vom 11. Juli 2019, 9.43 Uhr: Das Ergebnis der Obduktion ist nun da: Prof. Suzanne Eaton wurde Opfer eines Verbrechens. Allem Anschein nach wurde die Molekularbiologin erstickt, in dem ihr Nase und Mund zugehalten wurden, berichtet die Bild. Unklar ist nach wie vor, ob die Wissenschaftlerin aufgrund ihrer Forschung angegriffen wurde. Es wurden Polizeiermittlungen eingeleitet, schreibt das Max-Planck-Institut in einer Mitteilung. 

Außerdem berichtet die Bild, dass es sich bei der Höhle, in der Eaton gefunden wurde, um ein Munitions-Versteck der Nazis aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs handelt. Die Tunnel darin glichen einem Labyrinth. Die Nazis hielten die griechische Insel zur damaligen Zeit besetzt. 

Deutsche Wissenschaftlerin tot auf Kreta entdeckt: Polizei hat entsetzliche Theorie

Update vom 10. Juli 2019, 7.04 Uhr: Die aus Dresden stammende Wissenschaftlerin Dr. Suzanne E. ist tot. Wie eine Polizeibeamtin im Gespräch mit Bild erklärt, gibt die Auffindesituation der Leiche jedoch Rätsel auf. Demnach konnte die Wissenschaftlerin in einer Höhle aus dem 2. Weltkrieg gefunden werden. Der Höhleneingang sei jedoch mit einer Palette verschlossen gewesen. 

In der Höhle konnte dann die 59-Jährige gefunden werden. „Die tote Frau war in ein Tuch eingewickelt“, erklärt die Polizeibeamtin gegenüber dem Blatt. Kurze Zeit darauf identifizierte dann die Familie die Leiche, die offenbar mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag. Die Polizei prüft nun, ob der Tod der Wissenschaftlerin mit dem Verschwinden einer 37-jährigen Britin zu tun haben könnte. Die Touristin verschwand vor zehn Tagen.

Das Ergebnis der Obduktion wird am Mittwoch erwartet, die Polizei kann ein Verbrechen jedoch nicht mehr ausschließen. 

13.43 Uhr: Eine seit voriger Woche auf Kreta vermisste Dresdner Wissenschaftlerin ist tot aufgefunden worden. Das teilte am Dienstag das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden mit, wo die renommierte Molekularbiologin (59) eine Forschungsgruppe leitete.

Die Leiche der gebürtigen US-Amerikanerin sei am Montagabend auf der Insel von der Polizei gefunden worden. Der Todesfall werde von den griechischen Behörden noch untersucht. „Wir sind zutiefst schockiert und erschüttert über dieses tragische Ereignis“, hieß es in Dresden. Auch das Biotechnologische Zentrum der TU Dresden trauere um die 59-Jährige, die dort Professorin gewesen sei.

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Update vom 9. Juli 2019: Knapp eine Woche war die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Suzanne E. verschwunden, nun wurde ihre Leiche in einer Höhle auf Kreta entdeckt. Das berichten griechische Medien übereinstimmend, obwohl eine Obduktion noch aussteht. Auch die Familie der 59-Jährigen wurde demnach bereits informiert. Was der Wissenschaftlerin aus Deutschland vor knapp einer Woche zugestoßen sein könnte, ist noch nicht bekannt. 

Update vom 8. Juli 2019: Noch immer fehlt jede Spur von der deutschen Wissenschaftlerin Dr. Suzanne E. Wie Bild nun berichtet, reisten mittlerweile auch ihr Ehemann und die komplette Familie auf die griechische Insel. Sie unterstützen gemeinsam mit einem Suchtrupp von rund 100 Menschen die Suche nach der 59-Jährigen. Mithilfe von Drohnen, Flugzeugen und Schiffen wurde auch am Montag nach der Wissenschaftlerin gesucht, bisher vergeblich. 

Über eine eigens für die Suche eingerichtete Facebook-Seite konnten mittlerweile rund 30.000 Euro Spenden gesammelt werden. Wie das Blatt weiter berichtet, verfolgt die einheimische Polizei mittlerweile zwei Theorien. Ermittler ziehen es in Betracht, dass Suzanne E. beim Joggen verunglückte und nun lebend, aber bewegungsunfähig ausharrt. Die 59-Jährige könnte sich nach dem Laufen jedoch auch im Meer abgekühlt haben. Und dort eventuell durch eine Herzattacke ertrunken sein. 

Während sich ein Vater die Haare beim Friseur machen lässt, verstirbt seine Tochter im abgeschlossen Auto. Der Vorfall ereignete sich bei knapp 30 Grad im Schatten.

Video: Wurde Suzanne Eaton auf Kreta ermordet?

Dresdner Wissenschaftlerin auf Kreta verschwunden: Hohe Belohnung ausgesetzt

Ursprungsmeldung vom 7. Juli 2019: Kreta/Griechenland - Dr. Suzanne E. ist Expertin für Genetik beim deutschen Max-Planck-Institut. Nun wird die Dresdnerin mit amerikanischem Pass seit sechs Tagen vermisst. Während einer Bildungsreise auf die Insel Kreta verschwand sie spurlos.

Am Dienstag wurde sie zum letzten Mal von ihrer Nichte gesehen. Die vermutet, ihre Tante sei joggen gegangen, denn ihr Handy hatte die Wissenschaftlerin nicht dabei. So ist sie zum einen natürlich nicht zu erreichen, zum anderen sind Ortungsversuche auch nicht möglich. Deshalb bittet Nichte Calli Broaddus mit einem rührenden Facebook-Post um Hilfe. Sie bittet um Hinweise und sammelt Geld für die Finanzierung zusätzlicher Such- und Rettungsmaßnahmen. Schon fast 9000 Euro wurden gespendet.

Nichte sucht fieberhaft nach vermisster Tante - und setzt hohe Belohnung aus

Freunde und Bekannte von Broaddus haben zusammengelegt und bieten jetzt eine Belohnung in Höhe von 50 000 Euro für denjenigen, der die Wissenschaftlerin findet. Geld aus der Spendenaktion soll in diese Belohnung wohl nicht fließen. Sollte E. gefunden werden, will ihre Tochter eventuell übrig gebliebenes Geld einer gemeinnützigen Organisation zugutekommen lassen.

Erfolgreich endete die Suche nach einer Frau im Landkreis Eichstätt. Die 27-Jährige war, wie Eaton ohne Handy unterwegs. (Link zu TZ.de*) 

Seit mehr als zwei Wochen fehlt von der 35-jährigen Anna Smaczny aus Gelsenkirchen jede Spur. Nun äußerte die Polizei einen schrecklichen Verdacht.

mb

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